
Manchmal sehe ich die Hände auf einem Körper, all die Hände, die Gedanken und Bilder, die sie stahlen, von diesem Körper, gehalten, getragen, berührt. All diese Hände.
Und jetzt sollst du es sein, du schreckst mich aus der Dämmerung wie ein Pfeil, hart, schmerzhaft, ich liege im Dunkel und kann kaum atmen. Du hast mich ins Leben geholt, mein Leben gerettet, an diesem Abend brachen Worte hervor, roh und flüssig, zu lange schwieg mein Gehirn. Ungelenk. Langsam geht es, wie Tropfen wechselt der Atem unsere Lippen. Da ist wieder Farbe in meinen Augen. Du bist fort, aber ich schmecke es noch.
Das bin ich dir schuldig. Deshalb liege ich hier, stelle mich Deinen Händen zur Schau, lüge vor mich hin, es ist so schattenhaft und es kehrt wieder, wie ein immer böser Traum. Ich stelle mein Bild vor Deine Augen, aber sie dringen nicht tief. Die Zeit dazwischen hat es nie gegeben.
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